Krakow – Lviv/Sosnivka (Ukraine), 25.4.-28.4 – 998km

Krakow – Lviv/Sosnivka (Ukraine), 25.4.-28.4 – 998km

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**Eisiger Frühling**

Zuerst: Das Schreiben während des Radfahrens nur mit Smartphone ist ziemlich zeitfressend und nicht so einfach.

Am Montag verließ ich Krakau Richtung Ukraine. Der Tag war nicht wirklich schön, denn es war wieder einmal kalt und regnerisch. Da ich Krakau nun hinter mich gelassen hatte und keine Pläne hatte, wo ich als nächstes Halt machen sollte, gab es auch keinen Zeitdruck. Ich ging es also einfach an und fuhr nur noch ein bisschen mehr als 100km pro Tag.
Um 17Uhr hatte ich keine Lust mehr und schaute mich nach einem überdachten Platz um, wo ich mein Zelt aufschlagen konnte, denn es sah stark nach Regen aus. Einen solchen fand ich auch an einem Supermarkt. Ich fragte den Mann, der gerade draußen stand, und er hatte kein Problem damit.
Es gab dort auch eine Feuerstelle und nach einer Stunde kamen die Freunde des Mannes, tranken Bier und das Feuer wurde entfacht, während es, wie vermutet, heftig regnete. Ich trank auch ein Bier, aber es war einfach extrem kalt, selbst mit dem Feuer. Es war die kälteste Nacht mit bestimmt nur 1*C. Aber am nächsten Morgen wurde ich mit einem leckeren Frühstück und Tee überrascht!

Dienstag war es ein wenig besser, aber es war ein langer und anstrengender Tag. Um 20Uhr hatte ich immernoch keinen Platz zum Übernachten gefunden. Doch nicht viel später schlug ich mein Zelt hinter dem Gebäude einer freiwilligen Feuerwehr auf.

Am Mittwoch passierte ich dann die polnisch-ukrainische Grenze. Das Gefühl mit eigener Kraft in der Ukraine angekommen zu sein, war klasse. Es schien auch so, als ob hier mehr Bäume blühen und mehr Vöglein singen als in Polen. Ich wurde auch von vielen Leute, wie im Iran, komisch angeschaut, aber auch freundlich mit Winken begrüßt.

Donnerstag Mittag kam ich dann in Lviv an und der Spaß begann: Einfach um ein bisschen mit einer deutschen Freundin im Iran zu schreiben, erzählte ich, in Lviv angekommen zu sein. Dann schrieb sie mir, dass dort in der Nähe zwei Jungs wohnten, die ich auch kennengelernt hatte, und bei ihr gearbeitet haben. Diese kontaktierte sie und am Abend nahm ich dann mit meinem Fahrrad die ukrainische Elektritschka in Sascha und Savas kleine Stadt: Sosnivka.

So geht´s weiter in Sosnivka und an Ostern


So geht´s weiter in Sosnivka und an Ostern

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