Ribniza – Tiraspol (Transnistrien), 1763km, 14.6 – 19.6,

Ribniza – Tiraspol (Transnistrien), 1763km, 14.6 – 19.6,

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**Alles ganz normal**

Am 14.6, einem Dienstag, verließ ich Tolik und eine gute Zeit in Ribniza. Anfangs war das Wetter noch sehr gut, doch schon sehr bald zogen die ersten Wolken auf und es goss aus Eimern und die waren groß, voll und ab und zu gefroren. Ich hatte mit eine Erkältung eingefangen und das Wetter mit der Anstrengung waren einer Besserung nicht gerade zuträglich. Die Nacht verbrachte ich in Goian, am Bett des Dnister.

Am nächsten Tag setzte ich dann die Fahrt nach Tiraspol bei besserem Wetter fort. Leider sagten meine Couchsurfing kurzfristig ab, sodass ich mich auf eine Nacht am Stadtrand im Zelt vorbereitete. Doch als ich eine gute Stelle gefunden hatte, bekam ich eine Nachricht von I. und die Sache hatte sich erledigt.

Am Donnerstag fuhr ich mit dem Rad nach Benderi, lag am Fluss herum und schaute mir das Schloss von außen an. Am Nachmittag traf ich mich dort mit I. und wir liefen ein wenig durch Benderi und später durch Tiraspol. Am Abend spielte Deutschland gegen Polen und ein paar Freunde von I. sowie ein irischer Tourist kamen auch.
Nach dem Spiel wollte der Ire feiern gehen, ich und ein Kumpel von I. begleiteten ihn und dann wurde es etwas skurril. In einen Klub wurde ich nicht reingelassen, weil ich Shorts trug. Es wurde zwar gesagt, ich könne, woher auch immer, eine Jeans kaufen (50 Rubel, ca 3€), aber so einen Quatsch machte ich nicht. Also zogen wir weiter in eine Karaokebar. Dort kam dann ein weiterer Typ im Laufe des Abends, der mich auch bei Couchsurfing angeschrieben hatte, zufällig überhaupt kein Geld dabei hatte und trotzdem in die Bar wollte. Der Ire kannte ihn wohl vom Vortag, an dem er auch schon kein Geld hatte. Auch der Kumpel von I. war komischerweise mittellos und musste vom Iren unterstützt werden.
Um fünf Uhr in der Früh verließen der mittlerweile schwankende Ire und ich die Bar und wurden draußen vom Tageslicht begrüßt.

Die nächsten Tage ging ich Kirschen pflücken, baden und machte ich eine Fahrradtour zu einem Kloster in Chitcani. Auf dem Weg traf ich einen Transnistrier, der in Belgien wohnte und mir erklärte, wie falsch es sei, dass sich Transnistrien sich an Russland und nicht an Moldawien und der EU orientiere.
Außerdem fuhr ich noch ein wenig über den verlassenen Flughafen von Tiraspol, auf dem trotzdem noch ein paar militaristisch aussehende Gebäude stehen.



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